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Rut

Die Bibel — Altes Testament • King-James-Version, Lesetext des Heiligen Namens

Vollständig vorliegend: Lesetext des lokalen Kanon-Prozesses, erstellt aus der verifizierten KJV-Quelle (Project Gutenberg #10) nach Davids Bearbeitungsgesetz des Heiligen Namens (2026-10-11), einschließlich des Unterscheidungsmusters für die göttlichen Namen.

Laden Sie dieses Buch als E-Book herunter: Restaurierte Verlegerausgabe (PDF, englische Ausgabe)

Die Restaurierte Verlegerausgabe ist ein eigenständiges Zeugnis: der wiederbeschaffte Redaktions-Master dieses Buches (Redaktions-Master des Alten Testaments v17, wiederbeschafft 2026-10-17), der neben dem Lesetext dieser Seite zum Download angeboten wird — sie ist nicht derselbe Text wie die Leseseite. Der Master ist älter als Davids Entscheidungen zum Heiligen Namen vom 2026-10-11 und folgt seiner früheren Namenskonvention (God → Elohim; der Titel Lord → Sovereign; menschliches »lord« → master); die Leseseite folgt den gegenwärtigen Entscheidungen. Stand des Masters selbst: Genesis–2. Chronik verifiziert und eingefroren; Esra–Maleachi mit ausstehender Kontextprüfung. Dieses PDF ist die englische Ausgabe.

Kapitel 1

1 Es geschah in den Tagen, als die Richter regierten, dass eine Hungersnot im Land war. Und ein Mann aus Betlehemjuda zog aus, um im Land Moab als Fremder zu wohnen, er und seine Frau und seine zwei Söhne.

2 Und der Name des Mannes war Elimelech, und der Name seiner Frau war Noomi, und die Namen seiner zwei Söhne waren Machlon und Kiljon, Efratiter aus Betlehemjuda. Und sie kamen in das Land Moab und blieben dort.

3 Und Elimelech, Noomis Mann, starb; und sie blieb zurück, sie und ihre zwei Söhne.

4 Und sie nahmen sich Frauen von den Frauen Moabs; der Name der einen war Orpa, und der Name der anderen war Rut; und sie wohnten dort etwa zehn Jahre.

5 Und Machlon und Kiljon starben auch, beide; und die Frau blieb zurück ohne ihre zwei Söhne und ihren Mann.

6 Da machte sie sich mit ihren Schwiegertöchtern auf, um aus dem Land Moab zurückzukehren; denn sie hatte im Land Moab gehört, dass Jeschua sein Volk heimgesucht hatte, indem er ihnen Brot gab.

7 Da zog sie aus von dem Ort, wo sie war, und ihre zwei Schwiegertöchter mit ihr; und sie gingen auf dem Weg, um in das Land Juda zurückzukehren.

8 Und Noomi sprach zu ihren zwei Schwiegertöchtern: Geht, kehrt um, jede in das Haus ihrer Mutter; Jeschua erweise euch Freundlichkeit, wie ihr sie den Verstorbenen und mir erwiesen habt.

9 Jeschua gebe euch, dass ihr Ruhe findet, jede im Haus ihres Mannes. Da küsste sie sie; und sie erhoben ihre Stimme und weinten.

10 Und sie sprachen zu ihr: Gewiss, wir wollen mit dir zu deinem Volk zurückkehren.

11 Und Noomi sprach: Kehrt um, meine Töchter; warum wollt ihr mit mir gehen? Sind noch Söhne in meinem Leib, die eure Männer werden könnten?

12 Kehrt um, meine Töchter, geht euren Weg; denn ich bin zu alt, um einen Mann zu haben. Wenn ich sagen sollte, ich hätte Hoffnung, wenn ich auch in dieser Nacht einen Mann hätte und auch Söhne gebären sollte,

13 würdet ihr auf sie warten, bis sie groß geworden wären? Würdet ihr euch um ihretwillen enthalten, Männer zu haben? Nein, meine Töchter; denn es betrübt mich sehr um euretwillen, dass die Hand Jahwes gegen mich ausgegangen ist.

14 Und sie erhoben ihre Stimme und weinten wieder; und Orpa küsste ihre Schwiegermutter, aber Rut hing ihr an.

15 Und sie sprach: Siehe, deine Schwägerin ist zu ihrem Volk und zu ihren Göttern zurückgekehrt; kehre auch du um, deiner Schwägerin nach.

16 Und Rut sprach: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen oder umzukehren und dir nicht zu folgen; denn wohin du gehst, will ich gehen, und wo du übernachtest, will ich übernachten; dein Volk soll mein Volk sein und dein Jeschua mein Jeschua;

17 wo du stirbst, will ich sterben, und dort will ich begraben werden. Jahwe tue mir dies und noch mehr, wenn irgendetwas außer dem Tod dich und mich scheidet.

18 Als sie sah, dass sie fest entschlossen war, mit ihr zu gehen, hörte sie auf, zu ihr zu sprechen.

19 So gingen die beiden, bis sie nach Betlehem kamen. Und es geschah, als sie nach Betlehem gekommen waren, dass die ganze Stadt ihretwegen in Bewegung geriet, und sie sprachen: Ist das Noomi?

20 Und sie sprach zu ihnen: Nennt mich nicht Noomi, nennt mich Mara; denn der Allmächtige hat sehr bitter an mir gehandelt.

21 Ich zog voll aus, und Jahwe hat mich leer wieder heimgeführt; warum nennt ihr mich also Noomi, da Jahwe gegen mich gezeugt hat und der Allmächtige mich betrübt hat?

22 So kehrte Noomi zurück, und Rut, die Moabiterin, ihre Schwiegertochter, mit ihr, die aus dem Land Moab zurückgekehrt war; und sie kamen nach Betlehem zu Beginn der Gerstenernte.

Kapitel 2

1 Und Noomi hatte einen Verwandten ihres Mannes, einen vermögenden Mann, aus der Familie Elimelechs; und sein Name war Boas.

2 Und Rut, die Moabiterin, sprach zu Noomi: Lass mich nun auf das Feld gehen und Ähren lesen hinter dem her, in dessen Augen ich Gnade finden werde. Und sie sprach zu ihr: Gehe, meine Tochter.

3 Und sie ging und kam und las auf dem Feld hinter den Schnittern her; und ihr Zufall traf auf ein Feldstück, das Boas gehörte, der aus der Verwandtschaft Elimelechs war.

4 Und siehe, Boas kam von Betlehem und sprach zu den Schnittern: Jeschua sei mit euch. Und sie antworteten ihm: Jeschua segne dich.

5 Da sprach Boas zu seinem Knecht, der über die Schnitter bestellt war: Wessen Mädchen ist dies?

6 Und der Knecht, der über die Schnitter bestellt war, antwortete und sprach: Es ist das moabitische Mädchen, das mit Noomi aus dem Land Moab zurückgekommen ist;

7 und sie sprach: Ich bitte euch, lass mich lesen und sammeln hinter den Schnittern zwischen den Garben; so kam sie und ist geblieben vom Morgen an bis jetzt, nur dass sie ein wenig im Haus geruht hat.

8 Da sprach Boas zu Rut: Hörst du nicht, meine Tochter? Gehe nicht auf ein anderes Feld zum Lesen und gehe auch nicht von hier weg, sondern halte dich hier zu meinen Mägden;

9 lass deine Augen auf das Feld gerichtet sein, das sie abernten, und gehe ihnen nach; habe ich den jungen Männern nicht geboten, dass sie dich nicht antasten sollen? Und wenn dich dürstet, gehe zu den Gefäßen und trinke von dem, was die jungen Männer geschöpft haben.

10 Da fiel sie auf ihr Angesicht und neigte sich zur Erde und sprach zu ihm: Warum habe ich Gnade in deinen Augen gefunden, dass du mich beachtest, da ich eine Fremde bin?

11 Und Boas antwortete und sprach zu ihr: Es ist mir alles genau berichtet worden, was du an deiner Schwiegermutter getan hast seit dem Tod deines Mannes, und wie du deinen Vater und deine Mutter und das Land deiner Geburt verlassen hast und zu einem Volk gekommen bist, das du zuvor nicht kanntest.

12 Jahwe vergelte dein Werk, und ein voller Lohn werde dir gegeben von Jahwe Israels, unter dessen Flügeln du gekommen bist, Zuflucht zu suchen.

13 Da sprach sie: Lass mich Gnade finden in deinen Augen, mein Herr; denn du hast mich getröstet und freundlich zu deiner Magd gesprochen, obwohl ich nicht wie eine deiner Mägde bin.

14 Und Boas sprach zu ihr: Zur Essenszeit komm hierher und iss von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich neben die Schnitter; und er reichte ihr geröstetes Korn, und sie aß und wurde satt und ließ übrig.

15 Und als sie aufgestanden war, um zu lesen, gebot Boas seinen jungen Männern und sprach: Lasst sie auch zwischen den Garben lesen und beschämt sie nicht;

16 und lasst auch einiges aus den Handvollen absichtlich für sie fallen und liegen, damit sie es auflesen kann, und scheltet sie nicht.

17 So las sie auf dem Feld bis zum Abend und schlug aus, was sie gelesen hatte; und es war etwa ein Epha Gerste.

18 Und sie hob es auf und ging in die Stadt; und ihre Schwiegermutter sah, was sie gelesen hatte; und sie holte hervor und gab ihr, was sie übrig behalten hatte, nachdem sie satt geworden war.

19 Und ihre Schwiegermutter sprach zu ihr: Wo hast du heute gelesen und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der dich beachtet hat. Und sie zeigte ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sprach: Der Name des Mannes, bei dem ich heute gearbeitet habe, ist Boas.

20 Und Noomi sprach zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er von Jeschua, der seine Freundlichkeit den Lebenden und den Toten nicht entzogen hat. Und Noomi sprach zu ihr: Der Mann ist nahe mit uns verwandt, einer unserer nächsten Verwandten.

21 Und Rut, die Moabiterin, sprach: Er sprach auch zu mir: Halte dich zu meinen jungen Männern, bis sie meine ganze Ernte beendet haben.

22 Und Noomi sprach zu Rut, ihrer Schwiegertochter: Es ist gut, meine Tochter, dass du mit seinen Mägden ausgehst, damit sie dir nicht auf einem anderen Feld begegnen.

23 So hielt sie sich zu den Mägden des Boas, um zu lesen bis zum Ende der Gerstenernte und der Weizenernte; und sie wohnte bei ihrer Schwiegermutter.

Hinweis: Die vollständige Übersetzung dieses Buches ist in Vorbereitung. Der obige Anfangsteil erscheint auf Deutsch; der folgende Text setzt sich auf Englisch fort, wie er in der englischen Ausgabe vorliegt, bis die vollständige Übersetzung bereit ist.

Kapitel 3

1 Then Naomi her mother in law said unto her, My daughter, shall I not seek rest for thee, that it may be well with thee?

2 And now is not Boaz of our kindred, with whose maidens thou wast? Behold, he winnoweth barley to night in the threshingfloor.

3 Wash thyself therefore, and anoint thee, and put thy raiment upon thee, and get thee down to the floor: but make not thyself known unto the man, until he shall have done eating and drinking.

4 And it shall be, when he lieth down, that thou shalt mark the place where he shall lie, and thou shalt go in, and uncover his feet, and lay thee down; and he will tell thee what thou shalt do.

5 And she said unto her, All that thou sayest unto me I will do.

6 And she went down unto the floor, and did according to all that her mother in law bade her.

7 And when Boaz had eaten and drunk, and his heart was merry, he went to lie down at the end of the heap of corn: and she came softly, and uncovered his feet, and laid her down.

8 And it came to pass at midnight, that the man was afraid, and turned himself: and, behold, a woman lay at his feet.

9 And he said, Who art thou? And she answered, I am Ruth thine handmaid: spread therefore thy skirt over thine handmaid; for thou art a near kinsman.

10 And he said, Blessed be thou of the Yeshua, my daughter: for thou hast shewed more kindness in the latter end than at the beginning, inasmuch as thou followedst not young men, whether poor or rich.

11 And now, my daughter, fear not; I will do to thee all that thou requirest: for all the city of my people doth know that thou art a virtuous woman.

12 And now it is true that I am thy near kinsman: howbeit there is a kinsman nearer than I.

13 Tarry this night, and it shall be in the morning, that if he will perform unto thee the part of a kinsman, well; let him do the kinsman’s part: but if he will not do the part of a kinsman to thee, then will I do the part of a kinsman to thee, as the Yahweh liveth: lie down until the morning.

14 And she lay at his feet until the morning: and she rose up before one could know another. And he said, Let it not be known that a woman came into the floor.

15 Also he said, Bring the vail that thou hast upon thee, and hold it. And when she held it, he measured six measures of barley, and laid it on her: and she went into the city.

16 And when she came to her mother in law, she said, Who art thou, my daughter? And she told her all that the man had done to her.

17 And she said, These six measures of barley gave he me; for he said to me, Go not empty unto thy mother in law.

18 Then said she, Sit still, my daughter, until thou know how the matter will fall: for the man will not be in rest, until he have finished the thing this day.

Kapitel 4

1 Then went Boaz up to the gate, and sat him down there: and, behold, the kinsman of whom Boaz spake came by; unto whom he said, Ho, such a one! turn aside, sit down here. And he turned aside, and sat down.

2 And he took ten men of the elders of the city, and said, Sit ye down here. And they sat down.

3 And he said unto the kinsman, Naomi, that is come again out of the country of Moab, selleth a parcel of land, which was our brother Elimelech’s:

4 And I thought to advertise thee, saying, Buy it before the inhabitants, and before the elders of my people. If thou wilt redeem it, redeem it: but if thou wilt not redeem it, then tell me, that I may know: for there is none to redeem it beside thee; and I am after thee. And he said, I will redeem it.

5 Then said Boaz, What day thou buyest the field of the hand of Naomi, thou must buy it also of Ruth the Moabitess, the wife of the dead, to raise up the name of the dead upon his inheritance.

6 And the kinsman said, I cannot redeem it for myself, lest I mar mine own inheritance: redeem thou my right to thyself; for I cannot redeem it.

7 Now this was the manner in former time in Israel concerning redeeming and concerning changing, for to confirm all things; a man plucked off his shoe, and gave it to his neighbour: and this was a testimony in Israel.

8 Therefore the kinsman said unto Boaz, Buy it for thee. So he drew off his shoe.

9 And Boaz said unto the elders, and unto all the people, Ye are witnesses this day, that I have bought all that was Elimelech’s, and all that was Chilion’s and Mahlon’s, of the hand of Naomi.

10 Moreover Ruth the Moabitess, the wife of Mahlon, have I purchased to be my wife, to raise up the name of the dead upon his inheritance, that the name of the dead be not cut off from among his brethren, and from the gate of his place: ye are witnesses this day.

11 And all the people that were in the gate, and the elders, said, We are witnesses. The Yeshua make the woman that is come into thine house like Rachel and like Leah, which two did build the house of Israel: and do thou worthily in Ephratah, and be famous in Bethlehem:

12 And let thy house be like the house of Pharez, whom Tamar bare unto Judah, of the seed which the Yeshua shall give thee of this young woman.

13 So Boaz took Ruth, and she was his wife: and when he went in unto her, the Yeshua gave her conception, and she bare a son.

14 And the women said unto Naomi, Blessed be the Yeshua, which hath not left thee this day without a kinsman, that his name may be famous in Israel.

15 And he shall be unto thee a restorer of thy life, and a nourisher of thine old age: for thy daughter in law, which loveth thee, which is better to thee than seven sons, hath born him.

16 And Naomi took the child, and laid it in her bosom, and became nurse unto it.

17 And the women her neighbours gave it a name, saying, There is a son born to Naomi; and they called his name Obed: he is the father of Jesse, the father of David.

18 Now these are the generations of Pharez: Pharez begat Hezron,

19 And Hezron begat Ram, and Ram begat Amminadab,

20 And Amminadab begat Nahshon, and Nahshon begat Salmon,

21 And Salmon begat Boaz, and Boaz begat Obed,

22 And Obed begat Jesse, and Jesse begat David.